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Mediatorinnen stellen sich beim Tag der Nachhaltigkeit vor
Konflikte sind Teil des Lebens. Sie können überall auftreten, etwa in Familien, am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft. Nicht selten enden Konflikte vor Gericht – und verbrannte Erde bleibt zurück. Das ist besonders dann problematisch, wenn weiterhin eine Verbindung zwischen den Parteien besteht, etwa durch ein gemeinsames Kind oder durch die räumliche Nähe zum Nachbarn. Doch Konflikte müssen nicht vor Gericht enden. Eine Alternative stellt die Mediation dar.

Die Regionalgruppe Ingolstadt im Bundesverband Mediation e.V. stellt sich vor beim Tag der Nachhaltigkeit
- 11 – 12 Uhr, Volkshochschule, Raum 4: Interessierte werden in der VHS Ingolstadt in einem aufschlussreichen Interview bzw. Rollenspiel mehr über das Besondere dieser Konfliktlösungsmöglichkeit erfahren
- Ganztägig: Informationsstand
Die Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, bei dem der Mediator die Konfliktparteien unterstützt, gemeinsam eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden, statt sie selbst vorzugeben. Eine gemeinsam gefundene Lösung ist natürlich eine viel nachhaltigere, weil beide damit glücklich sein können – anders als beim Richterspruch, bei dem mindestens eine Partei verliert, manchmal gar beide. Gerade die Nachhaltigkeit der erreichten Lösung ist auch der Grund, warum sich die Regionalgruppe Ingolstadt des Bundesverbands Mediation am Tag der Nachhaltigkeit (07.10.) vorstellt.
Win-Win
Ein weiterer Vorteil zum Gerichtsverfahren: In der Mediation gibt es viel Raum für die Bedürfnisse und Gefühle der Konfliktparteien. Sie begegnen sich auf Augenhöhe und jede hat das Gefühl, gehört zu werden. In Konflikten liegt vieles im Verborgenen, viel zu lange wurde nicht mehr miteinander, sondern übereinander gesprochen. Die Mediation löst dieses Problem durch den direkten Austausch. Zum Schluss wird die gemeinsam gefundene Lösung in einer Mediationsvereinbarung festgehalten und von allen unterschrieben. Eine Win-Win-Situation ist entstanden.
Am zweiten Mittwoch jeden Monats bietet die Regionalgruppe – ein Zusammenschluss von MediatorInnen aus Ingolstadt und der Region 10 – im Bürgerhaus Ingolstadt eine Bürgersprechstunde an. Interessierte können sich dort als erste Anlaufstelle in Konfliktsituationen kostenlos über die Mediation informieren. Weitere Mediationstermine bei einer der MediatorInnen sind kostenpflichtig. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Berufen und haben alle eine Mediationsausbildung nach den gesetzlichen Anforderungen absolviert. Was sie alle miteinander verbindet, ist die Leidenschaft für diesen alternativen Weg der Konfliktlösung, die ein großes Potential für das Heilsame menschlicher Beziehungen – egal ob am Arbeitsplatz, in der Politik oder im Privatbereich – bietet.
Bürgersprechstunde
Jeden zweiten Mittwoch im Monat
Bürgerhaus, Kreuzstr. 12, Ingolstadt, Raum A6
18:30-19:30 Uhr
Ohne Anmeldung
Weitere Infos hier.

Ab aufs Board! Kostenlose SUP-Kurse am Baggersee
Die „AOK Bayern SUP ’n’ Roll Tour“ kommt noch im Juni nach Ingolstadt. Freut euch auf eine Reihe kostenloser Sportveranstaltungen mit dem Fokus auf Stand-up-Paddling-(SUP)-Kurse, Sportkurse sowie Workouts für alle Fitnesslevel am Baggersee.

Wofür steht das F in FW noch gleich?
Falls Sie sich fragen, was so in einem Postfach der Ingolstädter Lokalredaktionen landet, müssen Sie sich aktuell nur auf Facebook umschauen. Die Freien Wähler verwursten dort gerade alles fleißig zur Pressemitteilung.

Bekommt Ingolstadt einen neuen Club an bekannter Stelle?
„Clubbetreiber aufgepasst!“ ist auf gängigen Immobilienportalen zu lesen. Gesucht wird ein neuer Pächter für eine in Ingolstadt nur allzu bekannte Adresse: die des ehemaligen Amadeus. Seit im vergangenen Oktober das B1 dort auszog, steht die Immobilie leer. Kehrt bald Leben zurück?

27. Markt der Handwerkskunst im Bauerngerätemuseum
Das Bauerngerätemuseum hält seinen traditionellen Markt der Handwerkskunst ab. Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juni, füllen 35 Ausstellerinnen und Aussteller den Hof, Garten und die Halle des Museums mit Leben.

Vom Öffnen einer Blackbox
Die Künstlerin schafft ein Werk und stellt es dann irgendwo aus. Was jedoch passiert dazwischen? Hier erstreckt sich ein großer unbekannter Raum. Eine Blackbox. Nicht nur für Kunstinteressierte, sondern auch für die Künstler:innen selbst. Die Ingolstädter Fotografin Laura Michèle Kniesel blickt mit ihrer Fotoserie „Mit freundlichen Grüßen“ hinter die mitunter bürokratischen Kulissen des Kunstbetriebs. Die Ausstellung ist noch bis Mitte Juni in der Galerie im Stadttheater zu sehen. Vergangene Woche kam die ehemalige MKK-Direktorin Dr. Simone Schimpf zum Artist Talk vorbei.

Michaelis Badkultur feiert Eröffnung nach Neugestaltung
Beim exklusiven Pre-Opening der neuen Ausstellung freute man sich über den Besuch von langjährigen Bestandskunden, Neukunden, Architekten, Freunden und Bekannten. Das Event lebte von der Zusammenarbeit von aufstrebenden, jungen Unternehmern. Passend zum Bäder Design gab es Schmuck Design von Uname Atelier aus Berlin und ausgefallene Cocktail Eigenkreationen von Flo’s Cocktailbar aus Ingolstadt.