Wärmende Klänge in kalten Zeiten

Home » Wärmende Klänge in kalten Zeiten

Wärmende Klänge in kalten Zeiten

Markus Zunic von der Band „Klangphonics“ zimmert aus so ziemlich allem einen tanzbaren Beat | Fotos: Kajt Kastl

Jazz in den Kneipen 2021

Alle Jahre wieder zieht es jazzbegeisterte Ingolstädter*innen in die Kneipen der Stadt, um dort den Klängen feinsten Jazz zu lauschen. Jazz in den Kneipen hat sich in den vergangen Jahren zu einem beliebten Fixpunkt der Ingolstädter Jazztage gemausert. Häufig dürfen die Zuschauer*innen vor Ort absoluten Ausnahmetalenten beim Musizieren auf die Finger schauen. Diese Möglichkeit, nationalen wie internationalen Musik-Größen so nahe zu kommen und das in heimeliger Bar-Atmosphäre, wurde auch in diesem Jahr wieder dankend angenommen. Als eine der letzten Veranstaltungen läutete Jazz in den Kneipen am vergangenen Donnerstag den Endspurt der diesjährigen Jazztage ein. 

Insgesamt gab es heuer in der Altstadt vier Live-Auftritte zu sehen: Klangphonics ließen ihre selbstgebastleten Beats im Amadeus ertönen, Lisa Wahlandt und Band verzauberten das Mo mit ihren sanften Jazz-Klängen und das Emil Brandqvist Trio entführte das Publikum im Bürgerhaus/diagonal mit seiner filigranen Piano-Musik in eine völlig andere Welt.

Klangphonics – Amadeus

Lebendiger Electro, gespielt von Schlagzeug, Bass, Gitarre, Saxophon und Synthie. Inspiriert von Künstlern wie beispielsweise Daft Punk oder dedmau5 steht bei KLANGPHONICS schiebender Sound und die Tanzbarkeit der Tracks im Vordergrund. Die Ausdrucksstärke und Intensität einer Live Band kombiniert mit Ansätzen der elektronischen Musik resultieren in einem innovativen Klangerlebnis, welches die traditionellen Grenzen zwischen Live- und Club-Musik überwindet.

Lisa Wahlandt Band – Mo

Die Sängerin Lisa Wahlandt verzaubert seit vielen Jahren weltweit ein begeistertes Publikum. Mit ihrer faszinierend heißkalten, sinnlichen Stimme inszeniert sie amerikanische Jazz- und Popklassiker, brasilianische Bossa Nova, oder auch spannende Eigenkompositionen in ein persönliches, fast privates Kammerspiel. Ins Boot geholt hat sie sich drei namhafte Kollegen, mit denen sie eine jahrelange Freundschaft verbindet.

Emil Brandqvist Trio – Bürgerhaus/diagonal

Die Formation gehört sicher zu den wenigen Piano Trios weltweit, die sich im Lauf der letzten Jahre durch die beständige Weiterentwicklung ihres eigenständigen und wiedererkennbaren Klangs eine Kontinente umspannende Zuhörerschaft erspielt haben. Das Geheimnis dieses Trios liegt dabei in der raren Gabe, einen ganz eigenen Sound entwickelt zu haben, der geprägt wird durch die filigranen Klangmalereien von Namensgeber Emil Brandqvist am Schlagzeug.
Weitere Themen

» Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Daten «

Wenn in 50 Jahren eine KI scheinbar jeden Menschen kennt, jederzeit ansprechbar ist, Trost spendet, Fragen beantwortet und moralische Orientierung gibt – woran würden Gläubige noch erkennen, dass sie nicht Gott ist? Und wird Gott – oder Religion als Ganzes – damit überflüssig?

Weiterlesen »

Taktwechsel nach zwölf Jahren: Die Brass Wiesn verlässt Eching

Ein letzter Anstich, ein letzter Tusch – und gleichzeitig der Startschuss für das nächste Kapitel: Nach zwölf erfolgreichen Jahren wird das größte Blasmusikfestival Deutschlands vom 30. Juli bis 2. August 2026 ein letztes Mal auf dem Gelände am Echinger See stattfinden. Danach ziehen Bierzelt, Bühnen und Bands weiter in eine neue Heimat, um das Festival mit frischem Wind in die Zukunft zu führen.

Weiterlesen »

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Nach oben scrollen