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„Wer die Chinesen verstehen will, muss ihre Sprache beherrschen“
Die EURO Ingolstadt bietet ab dem Schuljahr 2021/22 als bundesweit einzige Fachakademie die Ausbildung zum staatlich geprüften Übersetzer und Dolmetscher (m/w/d) mit Chinesisch als erster Fremdsprache an. Dafür gab es jetzt grünes Licht vom Bayerischen Kultusministerium.
Chinas Wirtschaft wächst rasant. Im selben Tempo steigt der Bedarf an qualifizierten Übersetzern und Dolmetschern, die das „Reich der Mitte“ kennen und die chinesische Sprache beherrschen. Die neue Ausbildung mit Chinesisch als erster Fremdsprache vermittelt die erforderlichen Kompetenzen dafür. Das vom Bayerischen Kultusministerium genehmigte Pilotprojekt soll spätestens im September 2022 starten, bei ausreichend Bewerbungen bereits im kommenden Schuljahr ab September 2021.
sagt Stuart Wheeler, Schulleiter und Vorstand der Fachakademie. Der sprachpraxis-orientierte Ansatz der Ausbildung ermögliche den Studierenden, tief in den chinesischen Kosmos einzusteigen. In der dreijährigen Studienzeit werden neben sprachlichen auch landeskundliche, wirtschaftliche und kulturelle Inhalte vermittelt. Individuelle Schwerpunkte setzen die Studierenden auf Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre. Durch den intensiven Austausch mit der Partnerschule im südchinesischen Foshan können die Studierenden in Ingolstadt außerdem Einblicke in das Reich der Mitte gewinnen. Studienreisen nach China sind ebenfalls geplant, sobald die pandemische Lage dies zulässt. „Wir können uns auch vorstellen, gemeinsam mit Unternehmen hier in der Region china-bezogene Betriebspraktika anzubieten“, ergänzt Wheeler.
ist sich Schulleiter Wheeler angesichts der zunehmenden Öffnung Chinas hin zu westlichen Ländern sicher. Sie könnten zwischen vielen beruflichen Herausforderungen wählen, die hervorragende Chinesisch-Sprachkenntnisse voraussetzen. Diese liegen beispielsweise in den Bereichen Human Resources oder Public Relations großer Wirtschaftskonzerne sowie Übersetzen und Dolmetschen bei Verhandlungen, Konferenzen, vor Gericht oder im Verlagswesen.
Pilotprojekt startet

Walk & Talk für Frauen
Ein neues Bewegungs- und Begegnungsangebot des Bürgerhauses richtet sich an Mädchen und Frauen, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen möchten: Unter dem Titel „Walk & Talk – Begegnung mit Bewegung“ werden gemeinsame Spaziergänge mit offenem Austausch in der Natur verbunden.

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.

33. Literaturtage: Büchner-Preisträgerin liest in Ingolstadt
Die Ingolstädter Literaturtage finden heuer vom 16. bis 28. April statt. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises Martina Hefter zu Gast war, dürfen wir uns heuer auf die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel freuen. Sie liest aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.

Neue Vorführungen von „4471 Tage“
Die Volkshochschule Ingolstadt zeigt erneut die Dokumentationsreihe „4471 Tage – Ingolstadt im Dritten Reich“ von Florian Schiekofer.

„Demokratie braucht immer wieder neue Aufmerksamkeit“
Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie hervorgehoben. Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern würdigt diesen Tag als ein starkes Signal für die Bedeutung unserer demokratischen Tradition.

Versaut es uns nicht
Gerade ist das Renaturierungsprojekt am Donauufer fertig geworden, schon liegt der Müll herum.