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Italienisches Kino mit viel Herz
Am 14. März startet an der Volkshochschule Ingolstadt eine dreiteilige Reihe mit italienischen Filmen, die jeweils um 19 Uhr im vhs-Kino im Original mit Untertitel gezeigt werden.
Das Drama „Die verborgenen Farben der Dinge – Il colore nascosto delle cose“ macht am Donnerstag, 14. März, den Auftakt. Der Grafikdesigner Teo verliebt sich bei einem Workshop in die Stimme einer blinden Frau, Emma. Teo ist stets auf der Flucht – vor seiner Familie und vor emotionaler Nähe. Das Einzige, was er wirklich leidenschaftlich liebt, ist sein Job. Die Osteopathin Emma ist seit dem sechzehnten Lebensjahr blind. Aber sie ist eine Kämpferin, mutig, unabhängig und mit sich selbst im Reinen. Und natürlich hat sie auch eine ganz eigene Art entwickelt, Farben wahrzunehmen. Eines Tages begegnen sich die beiden, entwickeln ganz langsam Gefühle füreinander. Sie zeigt ihm eine Welt, die dem Profi des Sehens verborgen geblieben ist.
Am 18. April geht es weiter mit „Die Überglücklichen – La pazza gioia“. Gräfin und Quasselstrippe Beatrice kennt sich bestens in der italienischen High-Society aus. Doch von ihrem Ansehen in der gehobenen Gesellschaft ist bald nichts mehr übrig, als sie sich in einen Verbrecher verliebt und sie daraufhin von der Justiz unter Arrest gestellt und zu einer psychologischen Behandlung verdonnert wird…
Die Reihe beendet am 16. Mai das Drama „Welcome Venice“. Pietro und Alvise sind die beiden Erben einer Fischerfamilie aus Giudecca, der beliebtesten Insel Venedigs. Sie treffen im Herzen des Wandels aufeinander, der das Leben und die Identität Venedigs und seiner Bewohner verändert: Pietro möchte trotz seiner Müdigkeit und Einsamkeit weiterhin Moeche, die typischen Krebse der Lagune, fischen. Alvise hingegen sieht in seinem Haus in Giudecca das ideale Mittel für einen Neuanfang, indem er versucht, in die Elite der Immobilienmacht, die die Stadt regiert, vorzudringen.
Eine Veranstaltungsreihe von Spazio Italia Ingolstadt mit Unterstützung der Volkshochschule Ingolstadt.
Information und Anmeldung bei der Volkshochschule Ingolstadt unter 0841-305 1854, vhs@ingolstadt.de oder über die Homepage www.ingolstadt-vhs.de.
Der Eintritt ist frei.

Good Vibrations
Seit seinem 17. Lebensjahr ist Keeper David Klein beim FC Ingolstadt. 2024 hat der gebürtige Bonner den Sprung ins Profiteam geschafft und stand nun erstmals in den letzten drei Ligabegegnungen bei den Schanzern zwischen den Pfosten. Wie der inzwischen 20-Jährige sein Debüt mit zwei Siegen sowie die vergangene Saison erlebt hat, verrät der Youngster im espresso-Interview und plaudert zudem über seine Hobbys, seine Sommerpläne und die anstehende Weltmeisterschaft.

Zwischen Romantik & Realismus
Steffen Kopetzky begab sich auf die Spuren von Heinrich Heine und erzählt darüber in seinem neuen Buch „Die Harzreise. Eine Deutschlanderkundung“.

Volksfest Ingolstadt startet am Freitag
Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.

Zweite Blüte
An Paul Melia kommt man in Ingolstadt eigentlich nicht vorbei. Vielleicht kennt nicht jeder sein Gesicht, wohl aber seine Handschrift. Als Landschaftsarchitekt bei der GWG Ingolstadt ebnet Melia seit Jahren Wege für andere. Ziemlich buchstäblich. Er entscheidet, wo Menschen laufen, wie Kinder spielen und wie sie fallen.

Von der ehelichen Pflicht und zeitlosen Sehnsucht des Menschen
Ich erinnere mich noch ein wenig an meine Urgroßmutter. Jahrgang 1899. Zwei Weltkriege hat sie erlebt – die Mondlandung hielt sie für ausgemachten Unsinn. Wenn eines von uns Kindern nackt durchs Haus flitzte, kam zuverlässig der Kommentar: „Sei ned so unkeusch!“ Ich war vier, als sie starb. Es war eine andere Zeit, die sie prägte.

Was wollen wir uns leisten?
Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.