Startseite » News & Events » Mutspenderinnen
Mutspenderinnen
„Wir wollen den Menschen, die zu uns finden, einen festen Halt geben“, sagen die Gründerinnen von Bubble TV. Hinter der Instagram-Seite stecken Anja Böswald und Wiebke Bauer. Ein Interview.
Anja, Wiebke, was ist Bubble TV?
Bubble TV ist eine Art „Treffpunkt“ für Betroffene, Angehörige oder einfach alle, die sich über verschiedene psychische/unsichtbare Erkrankungen oder auch über Frauen, die ab und an mal strugglen, informieren wollen. Als Medium dafür haben wir uns bewusst für Instagram entschieden, weil wir so eine große Zielgruppe und somit hoffentlich viele Menschen erreichen. Wir sind der Ort, an dem alle Informationen zusammenfließen. Stellt euch das wie einen Stadtplan vor. Ihr steht an einem Punkt und könnt selbst frei wählen, was ihr euch als nächstes anschauen möchtet. Von Berichten über Podcastempfehlungen, Büchervorstellungen usw. sollt ihr alles bei „uns“ sehen. Bubble TV soll Infopoint und Safespace zugleich sein.
Was hat euch dazu bewegt, diese Plattform zu gründen?
Auch wir hatten und haben auf unserem Lebensweg mit ähnlichen Sorgen, Diagnosen und Ängsten zu kämpfen. Unsere Schicksalsschläge haben uns durch Zufall zusammengeführt und wir haben gemerkt, wie gut uns ein Austausch tut. Wir haben dann aktiv begonnen, auch andere zu kontaktieren, um mit uns die Erfahrung des „Verstandenfühlens“ zu teilen und stießen auf unfassbar positive Resonanz. Daraus entstand unsere erste kleine Community mit wunderbaren Frauen. Jede hatte eine Geschichte zu erzählen und in vielen wuchs der Wunsch, diese auch nach außen zu tragen, um anderen Frauen Mut zu spenden. So beschlossen wir Bubble TV ins Leben zu rufen und die Frauen dabei zu unterstützen.
Welches Ziel verfolgt ihr mit Bubble TV?
Wir wollen den Menschen, die zu uns „finden“, einen festen Halt geben. Natürlich sind wir kein medizinisches oder therapeutisches Fachpersonal, aber können aus eigener Erfahrung sagen, dass es oft auch schon reicht, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, wenn es mal schwer wird. Die Plattform soll Austausch, Anlaufstelle und Informationspoint sein. Alles an einem Ort. Community – Infopoint – Kraftquelle, das alles darf Bubble TV für jeden da draußen sein.
Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?
Wir möchten uns definitiv „vergrößern“, aber auch erweitern und würden uns freuen, wenn unsere Community groß werden darf, um in Zukunft noch mehr Themen ansprechen zu können und zur Sensibilisierung beizutragen. Wir haben große Ziele und möchten uns neben einem Podcast auch noch anderweitig bemühen, die Möglichkeit zu bekommen, auf anderen Publikumsflächen darüber zu sprechen, um zu zeigen: „Wir werden laut“- Wir werden gesehen und gehört. Wir freuen uns auf das, was kommen darf.
Mehr auf Instagram @bubbletv.de

Das Haus der guten Geister
Zu Gast in Vohburg bei Susanne Ehrnthaler, Vorsitzende des Presseclubs Ingolstadt. Die Villa wurde 1979 von ihrem Vater Hermann Maria Schneider selbst geplant.

Yakamoz
Ein Ort voller Leben – ein Besuch in der Moschee Pfaffenhofen während des Ramadan.

Welcher Müll in welche Tonne kommt, weiß ich doch genau?
„Schwarz, braun, gelb, blau – welcher Müll in welche Tonne kommt, weiß ich doch genau!“, heißt es in einem Kinderlied. In Ingolstadt hat sich das offenbar noch nicht überall herumgesprochen; der Müll wird oft achtlos in der Natur entsorgt. Zum offiziellen Start in die Ramadama-Saison versammelten sich gestern bei Wind und Wetter Helferinnen und Helfer der Sparkasse, um den Piuspark ein Stück weit sauberer zu machen.

Dalwigk-Inhaber äußert sich zu Gerüchten über Schließung
Die Gerüchteküche brodelt in Ingolstadt gerne hoch. Heute traf es das Dalwigk-Restaurant. Steht es keine vier Monate nach der Eröffnung vor dem Aus?

Walk & Talk für Frauen
Ein neues Bewegungs- und Begegnungsangebot des Bürgerhauses richtet sich an Mädchen und Frauen, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen möchten: Unter dem Titel „Walk & Talk – Begegnung mit Bewegung“ werden gemeinsame Spaziergänge mit offenem Austausch in der Natur verbunden.

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.