Volle Breitseite Kultur

Foto: Holidu

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus sind Reisen storniert, Tagesabläufe werden neu geordnet – und jeder sollte zuhause bleiben. Fernwehgeplagte fürchten vielleicht schon den Lagerkoller oder zumindest gähnende Langeweile. Doch hier können einige der schönsten Museen Europas Abhilfe schaffen: Mit virtuellen Touren lassen sich Ausstellungen erkunden und Meisterwerke ganz nah entdecken.

Die Suchmaschine für Ferienhäuser Holidu hat eine Liste mit beeindruckenden virtuellen Museumsbesuchen erstellt. Darin geht es nach Frankreich, Russland, Niederlande, England, Vatikanstadt, Deutschland, Österreich und Spanien. Viel Spaß!

Louvre, Paris, Frankreich

Der Louvre in Paris zog bisher jährlich fast neun Millionen Besucher an. Zu den Highlights des weltgrößten Kunst- und Antiquitätenmuseums zählen die Mona Lisa oder die Venus von Milo. Bereits seit Anfang März des Jahres hat der Louvre geschlossen. Seitdem führen jedoch virtuelle Touren durch die Ausstellungsräume und Galerien. Auch die beeindruckende Fassade des Museums lässt sich online erkunden.

louvre.fr

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Eremitage-Museum, St. Petersburg

Weiter geht es nach St. Petersburg, wo sich eines der drei größten Kunstmuseen der Welt befindet. Die Sammlung der Eremitage umfasst mehr als drei Millionen Kunstwerke und Artefakte der Weltkultur, die alle virtuell auf einer umfangreichen Online-Plattform eingesehen werden können.

hermitagemuseum.org

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Britisches Museum, London

Weltbekannt ist das Museum, das übrigens älter ist als die Vereinigten Staaten, für seine
herausragende kulturgeschichtliche Sammlungen. Wer seine virtuelle Tour „verlängern“ möchte, kann einen Filmabend anschließen: Vor der fantastischen Kulisse des Museums wurde „Nachts im Museum; Das geheimnisvolle Grabmal“ gedreht.

britishmuseum.withgoogle.com

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Rijksmuseum, Amsterdam

Das Rijksmuseum in Amsterdam ist das bedeutendste Museum der Niederlande, sowohl was die Besucherzahl als auch die Anzahl der ausgestellten Werke betrifft. Es ist der bildenden Kunst, dem Handwerk und der Geschichte des Landes gewidmet. Doch auch vom Sofa aus lässt sich viel erkunden: Digitale Ausstellungen widmen sich Jan Steen, Johannes Vermeer, Rembrandt van Rijn, Dutch goldsmith, Johannes Lutma sowie dem berühmtesten Werk des Museums, „Die Nachtwache“ von Rembrandt.

https://www.rijksmuseum.nl/en/app

Foto: Holidu

Musée d’Orsay, Paris

Noch eine zweite virtuelle Museums-Reise führt nach Paris: Das Musée d’Orsay beherbergt die weltweit größte Sammlung impressionistischer und post-impressionistischer Werke. Das Online-Angebot zeigt eine Vielzahl von Werken aus dem Impressionismus und rund um die französische Geschichte.

https://artsandculture.google.com/partner/musee-dorsay-paris

Foto: Holidu

Vatikanische Museen, Vatikanstadt

Eine der größten Kunstsammlungen der Welt ist hier in zwölf Museen und fünf Galerien zu bestaunen. Die Werke wurden im Laufe der Jahrhunderte von den Päpsten gesammelt. Zu bestaunen sind darunter die berühmtesten Werke von Michelangelo und Raffael – auch bequem von zuhause aus.

museivaticani.va

Foto: Holidu

Deutsches Museum, München

Das Museum bietet einen virtuellen Rundgang bereits seit 2015 an, als das Gebäude wegen eines Umbaus schließen musste. Seitdem können Besucher in Online-Touren durch „Welt, Raum und Zeit“ flanieren. Die interaktiven Touren inklusive Audio-Guides können jederzeit unterbrochen werden und man kann sich frei im virtuellen Museum umsehen.

https://digital.deutsches-museum.de/virtuell/

Foto: Deutsches Museum

Naturhistorisches Museum, Wien

Rund um die Uhr und kostenlos kann auch das Naturhistorische Museum in Wien bestaunt werden. Für den Onlinegang durch eines der bedeutendsten Naturkundemuseen der Welt wurde das Haus mit einer 360-Grad-Spezialfotokamera fotografiert. Dadurch ist eine virtuelle Rundumansicht der 39 Schausäle möglich.

https://artsandculture.google.com/partner/natural-history-museum-vienna

Foto: NHM Wien / Lois Lammerhuber/Photoagentur Lammerhuber

Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid

Die virtuelle Erkundungstour führt schließlich nach Spanien. Das Museum für moderne Kunst des 20. Jahrhunderts wurde nach Königin Sofia benannt. Die Internetseite bietet eine breite Palette an Inhalten, einschließlich eines Multimedia-Bereichs mit Hunderten von Videos und Audio-Dateien, die visuelle und akustische Führungen durch die Ausstellungen innerhalb des Museums ermöglichen.

museoreinasofia.es

Museen in Ingolstadt

Auch manche Ingolstädter Museen haben sich etwas für die Corona-Zeit einfallen lassen.

Deutsches Medizinhistorisches Museum

So neu, wie viele denken, ist die derzeitige Situation gar nicht. Früher ginge es aber nicht um Covid-19, sondern um Pest, Pocken, Cholera, Grippe oder Kinderlähmung, schreibt das Deutsche Medizinhistorische Museum (DMM) dazu auf seiner Webseite. Unter dem Stichwort „Covid-19 & History” erzählt das Museum jeden Tag „eine Objektgeschichte vom Umgang der Gesellschaft mit den Seuchen.“

Diese Geschichten (und Bilder dazu!) gibt es auf der Webseite oder auf den Facebook- und Instagram-Auftritten des Museums und unter dem Hashtag #dmmingolstadt. Auch den Hashtag #covid19history sollten Geschichtsinteressierte im Auge behalten. Darunter entsteht auf Instagram gerade eine Galerie mit Seuchenobjekten, die vom DMM und anderen medizinhistorischen Museen und Sammlungen bestückt wird.

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Museum für Konkrete Kunst

Ausstellungsrückblicke, Einblicke in Ausstellungen, die derzeit zu sehen wären, Lieblingsstücke der Museumsmitarbeiter*innen und Sammlungsschätze – all das findet man nach Angaben des MKK derzeit auf den Instagram-Kanal des Museums. Darüber hinaus hat man die „Kunstseelsorge“ #callforart ausgedacht, um in Zeiten geschlossener Museen und sozialer Distanzierung weiterhin über Kunst sprechen und in Kontakt treten zu können. So funktioniert’s:

Jeden Freitag stellt eine Mitarbeiterin des Museums ein Kunstwerk vor, welches ihr am Herzen liegt. Dies wird auf dieser Website und auf den Social Media Kanälen Instagram und Facebook veröffentlicht. Am darauf folgenden Montag können Kunstinteressierte zwischen 10 und 12 Uhr anrufen und über genau dieses Werk mit der jeweiligen Mitarbeiterin sprechen. Für die Telefonate ist ein Rahmen von 10 bis 15 Minuten angedacht. Tel.: 0841 305 2880

Mehr dazu hier.

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Audi museum mobile

Auch das museum mobile bietet virtuelle Rundgänge an – und zwar hier.

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