Startseite » People » Rise to the Top!
Rise to the Top!
Boxer Granit Stein hat sein Ziel fest im Blick: Er will seinen großen Auftritt im legendären Madison Square Garden – und die Spitze der Boxwelt erklimmen.
Dass er das schaffen wird, daran zweifelt an diesem Mai-Abend niemand. Rund 50 Gäste haben sich auf dem Betriebsgelände des Bauunternehmers Rupert Röss versammelt. Beton, Stahl und harte Kerle. Hier präsentiert Granit Stein seinen großen Traum. Er, der im Alter von 2 Jahren als Flüchtlingskind aus dem Kosovo nach Deutschland kam, kämpfte sich im wahrsten Sinne des Wortes durchs Leben. Viele Erfolge zeichnen seine Karriere aus, der größte: der WBU-Europameistertitel im Jahr 2019. Doch dabei soll es nicht bleiben. Der nächste Schritt: Weltmeister werden. Ganz nach oben also.
WM-Kampf in Ingolstadt?
Für Ingolstadt ist Granits Ziel ein echter Gewinn. Denn mit seinem Promoter Benedikt Pochelau aka Benny Blanco will er den WM-Kampf nach Ingolstadt holen. In seiner Stadt greift Granit nach den Sternen – und alle sollen es sehen. Die Planungen laufen derzeit. An Ehrgeiz und Selbstvertrauen mangelt es dem 30-Jährigen nicht: „Ich will der Beste werden! Neue Herausforderungen gibt es hier in der Region keine mehr für mich. Auf der Suche nach den besten Sparingspartnern war ich daher in den USA, trainierte dort in weltberühmten Gyms.“ Dass er keine Herausforderung scheut, zeigt Granit im Laufe der Promo-Night. Sein Sparingspartner: der 11 kg schwerere ehemalige WBU-Weltmeister Raad Rashid. Über 5 Runden schenken sich die beiden Profi-Boxer nichts.
Trainieren mit dem Profi
Granit hat in der Boxwelt Höhen und Tiefen kennengelernt. Als Personal Trainer und Mentalcoach gibt er sein Wissen weiter. „Ich weiß genau, welche Knöpfe man bei den Leuten drücken muss“, erklärt er. Auf dem Röss-Gelände (Ochsenschüttstr. 6, Großmehring) etabliert er auf 200 qm gerade ein Fitnessstudio – natürlich inklusive Boxring und technischen Hilfsmitteln wie einem IHHT-Gerät. Das Röss-Areal ist dafür genau richtig: hier gibt es keine Ablenkung, die dicken Betonwände schotten einen von der Außenwelt ab. „Hier lebst du im Moment. Man muss abschalten können, um weiterzukommen“, sagt Granit fast schon philosophisch.
PROMO-NIGHT-IMPRESSIONEN

Schäfflertanz: Letzte Chance am Faschingsdienstag
120 Auftritte in etwas mehr als fünf Wochen. Die Ingolstädter Schäfflergilde hat sich die anstehende Pause redlich verdient. Diese dauert – so will es die Tradition – ganze sieben Jahre. Erst 2033 tanzen die Schäffler wieder im Kreis. Eine letzte Chance gibt es am Faschingsdienstag.

Fotogalerie: Ingolstädter Ballnacht 2026
Die Ingolstädter SPD feierte am Samstag im Stadttheater ihre rauschende 23. Ingolstädter Ballnacht. Bis in die frühen Morgenstunden wurde in Saal und Foyer ausgiebig getanzt und gefeiert. Tanzmusik, Akrobatik und zahlreiche Showeinlagen begeisterten die vielen Ballgäste.

IOC verkaufte T-Shirt mit „Hitlergruß“-Motiv
Olympia 1936 unter der Hakenkreuzflagge – das wohl schwärzeste Kapitel deutscher Sportgeschichte. Dass das IOC noch bis vor kurzem ein Motiv aus eben dieser Zeit über den offiziellen Olympia-Onlineshop vertrieb, brachte der Organisation diese Woche viel Kritik ein. Nur: die zahlreichen Presseberichte besprechen ein Motiv der Sommerspiele 1936. Verkauft wurde allerdings auch ein Motiv aus den Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen – mit noch problematerischem Inhalt.

Weltberühmte Tanzkompanie kommt nach Ingolstadt
Im Februar kommt Gauthier Dance als Gastspiel mit dem Tanztheater „FireWorks.“ ins Große Haus des Ingolstädter Stadttheaters. Noch gibt es Tickets für die Vorstellungen der weltberühmten Tanzkompanie.

Fotogalerie: Wiener Ball 2026
Mit rund 700 Ballgästen ging im Stadttheater Ingolstadt am Samstagabend die Jubiläumsausgabe der Wiener Ballnacht über die Bühne. Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt präsentierte im Festsaal zum 25-Jahr-Jubiläum Tanzmusik aus 150 Jahren unter der Leitung von Dirigent Walter Kiesbauer.

An uns denkt doch kein Mensch!
Vielen kleinen Kommunen fehlt das Geld für notwendige Investitionen. Der Frust steigt mit jedem Schlagloch, jedem Tropfen durch das undichte Schuldach. Abhilfe könnte ausgerechnet die umkämpfte Vermögensteuer schaffen. Da sind sich zwei Wissenschaftler der KU Eichstätt einig. Ein Interview über die »Politik der 1.000 Fördertöpfe« und Wege aus der Misere – und warum wir mehr investieren müssen, um die Demokratie zu schützen.