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Wie werden wir leben?
Im Interview: Daniel Stähli von der Innovationsfabrik über das Wohnen im Cube.
Ein Cube? Ein mobiles Haus für jedes Alter und jede Situation – individuell anpassbar.
Herr Stähli, mit Ihren LIGO Cubes haben Sie eine passende Antwort auf den Wandel des Wohnens gefunden – und zwar sowohl für junge als auch ältere Menschen.
Genau. Teure Grundstückspreise, Zinserhöhungen und Inflation erschweren jungen Menschen die Realisierung eines Eigenheims enorm. Ältere Menschen wollen sich
räumlich hingegen oft verkleinern, sei es, weil die Kinder ausgezogen, der Partner verstorben oder die Instandhaltung des Eigenheims zu anstrengend wird.

Daniel Stähli
Welche Pläne haben Sie hierfür?
Wir besitzen Grundstücke, auf denen künftig Cube-Siedlungen entstehen werden. Die Cubes haben eine Größe von 35 bis 70 m², die Räume sind individuell an die Bedürfnisse anpassbar. Vor allem für ältere Menschen, die die Vorzüge einer Gemeinschaft schätzen, in der man sich auch einmal unkompliziert auf einen Kaffee in der direkten Nachbarschaft treffen kann, entsteht hier ein wunderbarer neuer Lebensraum. Dank der Cubes muss man aber auch auf sein eigenes kleines Reich nicht verzichten. Sogar ein eigener kleiner Garten ist möglich.
Was macht den Cube so besonders?
Er ist unkompliziert. Der Cube ist auf einem technisch aktuellen Stand und indivuell an jede Lebenssituation anpassbar. Er wird innerhalb eines Tages mit einem Schwerlastkran aufgestellt. Auch danach kann er wieder an anderen Orten aufgestellt werden, falls man ihn einmal verkaufen möchte.
Ab wann ist das Angebot verfügbar?
Schon bald. Aktuell setzen wir eine Onlineplattform um, auf der vorhandene Grundstücke mit Preisangaben zu finden sein werden. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2023 geplant. Auf die vorhandenen Flächen kann man sich dann einfach bewerben. In Ernsgaden entsteht außerdem gerade ein Muster-Cube zum Probewohnen – für alle, die das Leben im Cube einmal testen wollen.
Herr Stähli, vielen Dank für das Gespräch. Auch in der espresso wird es bald wieder etwas dazu zu lesen geben.






Wer ist hier die Maschine?
Ein Zirkus kommt und geht. Starke Männer, wie man sie damals sah, sieht man dort schon länger nicht mehr. Werden auch wir irgendwann überflüssig sein? Werden Maschinen uns beflügeln oder ersetzen? Egal wie es kommen wird, es gibt Fähigkeiten, die keine noch so leistungsstarke KI lernen kann. Moana Bauer ist ein Exempel dafür, dass gewisse Facetten und Fähigkeiten eines Menschen unkopierbar sind. Soweit.

Carinas Traum
Wer Carina unterschätzt, macht meist nur einmal diesen Fehler. Die 37-Jährige häkelt, malt, liebt Delfine und lustige Kinofilme. Klingt erst einmal nach einem ruhigen Leben – bis man sie auf dem Laufsteg sieht. Da blüht sie auf.

Aus dem „Dinner in Weiß“ wird das „Picknick in Weiß“
Am Samstag, 25. Juli, findet von 18 bis 21 Uhr auf dem Theatervorplatz in Ingolstadt das inklusive „Picknick in Weiß“ statt. Menschen mit und ohne Behinderung sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Sommerabend zu verbringen.

Who cares?
Die Philosophin Imke von Maur erklärt, warum sie soziale Pflegeroboter für eine gefährliche Scheinlösung hält.

Wie wertvoll muss ich sein?
Mahatma Gandhi betonte immer wieder, dass der wahre Wert einer Gesellschaft nicht an ihrem wirtschaftlichen oder militärischen Erfolg gemessen wird, sondern an ihrem sozialen Zusammenhalt und dem Schutz der Hilfsbedürftigen. Unserem Bundeskanzler Friedrich Merz dürfte es bei so viel Empathie die Rückenhaare aufstellen.

DIE GEISTER, DIE WIR RIEFEN
Was ist KI? Was geschieht, wenn KI nicht reguliert wird? Und was bedeutet, es wenn Intelligenz zur Ware wird?