Das steckt hinter dem DNA-Strang vor dem KAP94

Home » Das steckt hinter dem DNA-Strang vor dem KAP94

Das steckt hinter dem DNA-Strang vor dem KAP94

Kunstinstallation über dem Künettegraben

Was die „DNA der Stadt“ ist, darüber wird in Ingolstadt immer mal wieder diskutiert. Die Künstlerin ChaBé hat sie nun vor dem KAP94 für alle sichtbar gemacht.

Bunt leuchtend schwebt die sechs Meter hohe Doppelhelix über dem Wasser des Künettegrabens. „Filigran und verletzlich, Wind und Wetter ausgesetzt und doch in sich stabil schwebt“, heißt es dazu auf einem Infozettel vor Ort. Die Ingolstädter Künstlerin ChaBé (Beatrix Müller, u.a. Mitbegründerin des KulturKAP e.V.) hat die Kunstinstallation entworfen und machte daraus ein „urbanes, vernetztes Gemeinschaftskunstwerk“.

Die Installation ist nämlich in Zusammenarbeit mit Künstlern und Künstlerkollektiven wie dem KAP94 und Art Experiment e. V., der Landesgartenschau Ingolstadt, den Besuchern der Ausstellung „Analog“ im ehemaligen „Esprit“, Kindern des Hortes im Marienheim und Bewohnern des Hollerhauses sowie zahlreichen Freunden und Helfern entstanden. Unterstützt haben u.a. die Firmen Gebr. Peters und Stern Gebäude-Sanierungen.

Woraus besteht das Kunstwerk?

„Zentraler Bestandteil der Installation sind rund 200 Holz-Schiffchen (ursprünglich Fingerfood-Essschalen aus der Gastronomie), die bunt mit fluoreszierenden Farben grundiert und von vielen Menschen mit verschiedensten Motiven und Materialien gestaltet wurden. Im vergangenen Jahr schwammen etwa 2.000 Schiffchen als riesige bunte Blüten im Wasser des Landschaftssees bei der Landesgartenschau in Ingolstadt. Nun bilden 200 davon die ‚Informationsstränge‘ einer Doppelhelix vor dem KAP94“, steht erklärend an der Kunst- und Kulturwerkstatt.

Jedes Schiffchen stehe für die Bestandteile des Erbguts der Stadt, der Menschengemeinschaft. „Die Informationsstränge stützen und halten sich gegenseitig“, sind also miteinander verbunden, „so wie die Menschen auch“. Die Konstruktion soll damit ein Sinnbild für die Stadtgesellschaft sein, „offen und verletzlich, aber auch robust.“

Von den Blüten im Landschaftssee zur „DNA der Stadt“. War es das? Nein, weitere Projekte werden folgen und bauen aufeinander auf.

Tipp: Am besten abends vorbeischauen, dann wird die Installation von UV-Licht zum Leuchten gebracht und erscheint besonders eindrucksvoll.

Weitere Themen

33. Literaturtage: Büchner-Preisträgerin liest in Ingolstadt

Die Ingolstädter Literaturtage finden heuer vom 16. bis 28. April statt. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises Martina Hefter zu Gast war, dürfen wir uns heuer auf die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel freuen. Sie liest aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.

Weiterlesen »

„Demokratie braucht immer wieder neue Aufmerksamkeit“

Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie hervorgehoben. Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern würdigt diesen Tag als ein starkes Signal für die Bedeutung unserer demokratischen Tradition.

Weiterlesen »

Biere für Tiere

Der Ingolstädter Wildpark steht wegen klammer Stadtkassen unter Druck. Die Brauerei Yankee & Kraut hat nun die Spendenaktion „Biere für Tiere“ ins Leben gerufen. Und auch Uschi Feyrer-Ziob will mit einem Verein das Überleben des Wildparks am Baggersee sichern.

Weiterlesen »

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Nach oben scrollen