Startseite » News & Events » Die Faschingsmaut wird fällig
Die Faschingsmaut wird fällig
Maut-Experte Andi Scheuer könnte sich hier abschauen, wie’s geht: In Ingolstadt verläuft die Einführung der Straßenmaut reibungslos.
Von alters her wurde an den Stadttoren der sogenannte Pflasterzoll erhoben – eine Straßenbenutzungsabgabe. Damit wurde der Unterhalt der Straßen und Verkehrswege bezahlt. Bereits 2005 hat sich der Förderverein Kreuztor dieses alten Brauchs besonnen und sammelt, jeweils am Faschingsdienstag, auf freiwilliger Basis von den Verkehrsteilnehmern einen kleinen Obolus ein, die „Faschingsmaut“, die für den weiteren Innenausbau des Ingolstädter Wahrzeichens verwendet wird.
Gekommen, um zu bleiben
Aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage an den damaligen Kaufmannsrouten von Nord nach Süd und von West nach Ost war Ingolstadt stets ein bedeutender Handelsplatz. Zölle und Abgaben wurden größtenteils bereits an den Stadttoren eingefordert. Wichtige Güter waren Salz, Wein, Eisen und Holz. Auch wenn diese nur durch die Stadt hindurch transportiert werden sollten, mussten sie wegen des Stapelrechts für einen gewissen Zeitraum hier gelagert und zum Verkauf angeboten werden.
Über den Förderverein Kreuztor
Der Förderverein Kreuztor hat sich 2003 gegründet und das Tor von der Stadt Ingolstadt angemietet. Mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen wird nach und nach der Ausbau des Torinneren finanziert, so wurden in den vergangenen Jahren beispielsweise Toilettenanlagen, Treppen, Elektroinstallationen und eine Heizung eingebaut, weitere Maßnahmen sind in Planung. Das Ziel des Vereins ist, das Kreuztor zu nutzen und es so für die Ingolstädter zugänglich zu halten; bei Ausstellungen, Lesungen und Führungen kann das Bauwerk regelmäßig besichtigt werden.
Torschlusspanik – daher kommt der Ausdruck
Übrigens: Alle Stadttore wurden früher bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Ein- und Auslass war dann nur in besonderen Fällen und meist gegen Entrichtung einer Sondergebühr möglich. Dieser Torschluss führte regelmäßig dazu, dass sich die umliegenden Wirtshäuser kurz zuvor schlagartig leerten, woher der Begriff „Torschlusspanik“ kommt …

Fest zum Reinen Bier: Bewerbungsphase startet
Das Fest zum Reinen Bier ist dem städtischen Rotstift nicht zum Opfer gefallen. Es findet vom 24. bis 26. April statt. Standbetreiber, Marktbeschicker und Künstler können sich ab sofort für eine Teilnahme bewerben.

Spendenkonto soll Wildpark retten
Über 10.000 Unterzeichner setzten sich in einer Online-Petition für den Erhalt des Ingolstädter Wildparks ein. Doch die Haushaltslage ist weiterhin angespannt, die Zukunft des beliebten Ausflugsziels am Baggersee weiter ungewiss. Die Stadt hat nun ein Spendenkonto eingerichtet, um den laufenden Betrieb zu sichern.

Fotogalerie: Schäfflertanz in Ingolstadt 2026
Seit dem 18. Jahrhundert wird der Schäfflertanz alle sieben Jahre aufgeführt. Er symbolisiert Gemeinschaft, Zuversicht und den Neuanfang nach schweren Zeiten. espresso begleitete den heutigen Auftakt der neuen Schäfflersaison mit der Kamera.

Fotogalerie: End of the Year Party 2025
500 Besucher vergnügten sich am zweiten Weihnachtsfeiertag bei der 13. Auflage der End of the Year Party im Kult Hotel Ingolstadt. Dazu eingeladen hatte wie gewohnt Lifepark Max.

Mini-Juris und Mini-Erikas für die Zukunft
Die Hochzeit von Erika und Juri war ein unvergessliches Fest voller Emotionen und persönlicher Highlights. Im Kreise ihrer Familie und Freunde gaben sich die beiden das Ja-Wort und feierten anschließend bis in die Nacht. Unsere Hochzeitsstory aus espresso 01/2026.

Schau ned um, de Luz geht rum
„Bürgermeister, leck mich am Arsch!“ – Mit diesem Ausruf sorgt man in der heutigen Zeit maximal für irritierte Blicke, früher hingegen kam man damit nicht ganz ungestraft davon.