Stadt will Mooshäusl verkaufen

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Stadt will Mooshäusl verkaufen

Rettet das Radifest fordert espresso-Redakteur Sebastian | Foto: Adobe Stock / fotoknips

Die Stadt Ingolstadt bietet das „Mooshäusl“ zum Kauf an. Ende letzten Jahres stellte das bisherige Wirtspaar den Betrieb der Gastwirtschaft samt idyllischem Biergarten ein. Wie geht es jetzt weiter?

Hat es jemand vermisst? Der Verfasser dieser Zeilen auf jeden Fall. Am vergangenen Wochenende hätte eigentlich das alljährliche Radifest im Mooshäusl stattfinden sollen. Auch wenn dem Vernehmen nach die Freien Wähler dort ihr eigenes kleines Radifest abhielten, der breiten Öffentlichkeit blieb „der Schnobe sauber“, wie es in Bayern so schön heißt. Das Radifest wurde bisher von den Mooshäusl-Betreibern zusammen mit der Moosgemeinde veranstaltet – aber wo kein Wirt, da auch kein Fest.

Seit Ende letzten Jahres blieb es still um das Mooshäusl. Am Samstag trudelte dann aber eine E-Mail des Liegenschaftsamts ein: das Mooshäusl steht zum Verkauf. Welche Pläne hat die Stadt dabei? Dazu eine gute Nachricht für alle, die befürchteten, dem idyllischen Biergarten würde der Garaus gemacht: „Angebote von Interessenten, die das Objekt nicht für gastronomische Zwecke nutzen wollen, werden nicht berücksichtigt“, heißt es im Exposé deutlich (hier zum Download). Die Küche könne bei Interesse abgelöst werden. 

Bis zum 19. August 2025 sollen Interessenten ihr Angebot abgeben. 2026 also dann wieder ein Radifest? Falls nicht, müsste wohl Festlfreund und FDP-Stadtrat Karl Ettinger einspringen. Er will bekanntlich das Ingolstädter Bürgerfest 2026 in Eigeninitiative retten. In diesem Zuge kann er ja auch gleich das Radifest rett(ich)en. Für dieses Wortspiel werfen wir 2 Euro ins Phrasenschwein. 

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