Mehr ist mehr: Tipps für die Weihnachtsdeko

An Weihnachten werden die Naturgesetze auf den Kopf gestellt, denn dann gilt: Nicht weglassen, sondern hinzufügen!

Ein Gastbeitrag von Interior-Designerin Vanessa Panné

Seit Jahren geht der Trend zum Minimalismus. Skandinavische Reduziertheit hat sich bei den meisten durchgesetzt. Dabei ist gelungener Minimalismus höchste Designkunst und somit ist es nicht verwunderlich, warum es oft ganz karg statt cool aussieht. Zu einer Zeit wo LIEBE großgeschrieben wird passt Coolness sowieso nicht so gut. Aber, wie schafft man es, Wärme und Weihnachtsstimmung auszustrahlen, ohne im Kitsch zu enden?

Grundsätzlich ist erstmal alles erlaubt. Ob traditionell in Holz und Rot, glamourös mit Glitzer und Gold oder stylisch in Terrakotta und Salbei. Entscheidend ist, ein paar Regeln einzuhalten. Drei der wichtigsten habe ich hier einmal aufgelistet.

Ton in Ton mit der Einrichtung | Foto: Burdastyle.de
Wenn alles andere sich zurückhält, darf man auch mal dick auftragen | Foto: Lampen Blog

1. Farben und Materialien durchziehen

In der Regel entschiedet man sich erstmal für Gold oder Silber. Tatsächlich darf man es mittlerweile auch mischen, dann aber bitte ganz offensichtlich in einem 50 : 50-Verhältnis. Nicht zu vergessen ist Kupfer als Alternative, das zu manchen Einrichtungen und Farben super passt. Dazu sollte es eine Hauptfarbe geben, die dominiert, in Kombination mit ein bis zwei Nebenfarben (z.B. Hauptfarbe Tannengrün, Nebenfarbe türkis und rosé). Auch vom Material her sollte man sich tendenziell entscheiden. Viel Holz oder viel Metall? Kombiniert mit Glas oder Filz?
Gold und Silber funktioniert in Balance
Tolle Farbkombi - Orange und Salbeigrün | Foto: Romantic Homes

2. Themen schaffen den roten Faden

Wer gerne Rentiere mag, der darf sie vom Tisch über die Fensterbank bis zum Christbaum immer wieder zeigen. Wer Tannenzapfen oder goldene Schleifen liebt, bindet sie in jede Deko mit ein. Setzt das Augenmerk auf eure Vorlieben, macht sie offensichtlich!

Auch beim Geschenkpapier einen Stil durchziehen und nachhaltig denken
Der Strohstern kommt wieder in Mode und das ganz umweltbewusst

3. Das Auge liebt Rhythmus

Wiederholungen sind der Trick, der es stilvoll werden lässt. Nicht einen Stern ans Fenster hängen, sondern den gleichen mehrmals im Haus verteilen. Nicht ein Rentier auf die Fensterbank stellen, sondern drei (krumme zahlen zeigen sich meist besser.). Den schönen Engel gleich mehrfach kaufen und für den Weihnachtsbaum wie auch die Tischdeko verwenden.

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